Die Sprache der Motivation

Wenn Sie andere Menschen motivieren wollen oder müssen, lege ich Ihnen heute ein Buch ans Herz, das von der Macht der Sprache und von erfolgreicher Einflussnahme handelt. Es ist ein Buch über wertschätzende Kommunikation und achtsame Motivation mit Sprache.

Die Kommunikations-Profile sind ein kommunikatives Instrument zum Verständnis und zum Überzeugen von Menschen. Sie beschreiben Muster der Motivation, in denen sich die meisten Menschen wiederfinden.

Die Idee dahinter: Wer sich und andere gut versteht, kann erfolgreicher kommunizieren.

Und das lässt sich lernen.


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Ich erinnere mich an einen kleinen Workshop mit Evelyne Maaß und Karsten Ritschl irgendwann Mitte der Neunziger in Berlin. Irgendetwas ging schief, vorn an dem Tisch, an dem Evelyne saß. Sie schaute mich an und sagte sehr sanft: Siehst du, was hier passiert, Michael?

Ich kann heute noch den Impuls zu handeln spüren, den ich damals spürte.

Motivationsprobleme?

Auch wenn Sie es sich sehnlichst wünschen mögen:

Es ist nicht meine Aufgabe, Sie zu „motivieren".

Gott sei Dank liegt´s nicht in meiner Macht.

Ich könnte Sie zwingen, vielleicht. Und das liegt nicht in meinem Interesse.

Wenn Ihnen morgens Früh immer wieder die Motivation fehlt aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, dann ist es meine Aufgabe, Ihnen eine sehr schlichte Frage zu stellen.

Könnte es sein, dass Sie nicht das tun, was Sie wirklich wollen und wirklich können und dass Sie sich für einen Beruf entschieden haben, der Ihnen gar nicht entspricht?

Es ist die Antwort, die Sie sich selber geben, die Sie und Ihr Verhalten verändert.

Weg von und hin zu

Wenn Sie ein Ziel haben und auf dem Weg sind, worauf richtet sich Ihre Aufmerksamkeit?

Auf das, was vor Ihnen oder auf das, was hinter Ihnen liegt?

Wie organisieren Sie sich innerlich?

Hören Sie heute einmal den Menschen um Sie herum zu, wie sie ihre Ziele und Vorhaben beschreiben. Bildet sich innere Organisation auch sprachlich ab?

„Ich mach die Prüfung, um diesen Job zu bekommen.“ (hin zu)

„Ich mach die Prüfung, um nicht mehr arbeitslos zu sein.“ (weg von)


Hören Sie einfach zu.

Ein Test

Wir alle kommunizieren. Und können nicht nicht kommunizieren.

Wie viel Menschen im Gespräch allerdings tatsächlich von sich preisgeben, ist den wenigsten bewusst.

Es zu hören, lässt sich lernen.

Hören Sie im Gespräch, beim bloßen ZUHÖREN, wie Ihr Gesprächspartner sich innerlich organisiert?

Können Sie es HERAUSLESEN, wenn Sie Texte lesen?

Aus Sätzen wie diesen, die Sie JEDERZEIT irgendwo hören oder lesen könnten:

___ Test yourself ___

… Das ist mir noch nicht klar. Kannst du mir das vielleicht noch einmal zeigen, damit ich mir ein Bild davon machen kann, wie es letztlich aussehen soll? …

Nehmen Sie die VISUELLEN Prädikate wahr? (klar, zeigen, Bild, aussehen)

… Da hast du Recht, das stimmt. Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, warum es plötzlich so still wurde, als ich das sagte. …

Nehmen Sie die AUDITIVEN Prädikate wahr? (stimmt, gefragt, still, sagte)

… Ich begreife das nicht. Warum werden die nicht warm miteinander? Sie sind doch aus einem Holz geschnitzt. …

Nehmen Sie die KINÄSTHETISCHEN Prädikate wahr? (begreife, warm, geschnitzt)

… Lass uns doch einfach mal anfangen. Zu viel Nachdenken hilft doch jetzt wirklich nicht weiter. …

Nehmen Sie das Metaprogramm PROAKTIV wahr?

… Das ist mir alles viel zu allgemein. Auch wenn du mir das so im Überblick ja schon mal dargestellt hast: Eigentlich weiß ich noch gar nichts. Ich brauch da einfach viel genauere Informationen, um was tun zu können. …

Nehmen Sie das Metaprogramm SPEZIFISCH/DETAIL wahr?

… Allem Anfang wohnt ein Zauber inne …

Nehmen Sie das Metaprogramm ANFANG wahr?

… Mein neues Auto soll nicht mehr so eng sein wie das alte, nicht mehr so unauffällig dunkel und auch nicht so laut. …

Nehmen Sie das Metaprogramm WEG VON wahr?

… Meine neue Wohnung sollte großzügig geschnitten sein, sodass man sich vernünftig bewegen kann, Fenster haben, aus denen man ins Grüne schauen kann und, ja, ruhig sollte sie sein, vor allem nachts. …

Nehmen Sie das Metaprogramm HIN ZU wahr?

(Nehmen Sie in den beiden Sätzen zuvor auch die sinnesspezifischen PRÄDIKATE wahr? Kinästhetische, visuelle, auditive Prädikate, jeweils in dieser Reihenfolge: K V A?)

… Ich brauch seine Ratschläge nicht. Ich hab das so entschieden und dabei bleibt´s. Was andere sagen, ändert daran gar nichts. …

Nehmen Sie das Metaprogramm INTERNAL wahr?

… Aber du könntest doch zumindest mal darüber nachdenken, wenn er dir was empfiehlt. Er ist ja auch nicht der Einzige, auch andere haben das schon gesagt. …

Nehmen Sie das Metaprogramm EXTERNAL wahr?

… Das hört sich ja ganz nett an, hat mich so aber noch nicht überzeugt. Das muss ich mir erstmal ansehen. …

Nehmen Sie das Metaprogramm CONVINCER-KANAL: SEHEN wahr?

… Das ist wirklich toll von ihr. Ich habe mich selten so gefreut. …

Nehmen Sie den Qualifikator TOLL wahr?

… CoachingMails. Sie erweitern Ihre Wahlmöglichkeiten. …

Nehmen Sie das Metaprogramm OPTIONAL wahr?

… Ich bin auf diese Website gestoßen, klar, hab mich angemeldet und es war die beste Entscheidung seit langem. …

Nehmen Sie das Metaprogramm PROZEDURAL wahr?

… Immer diese Entscheidungen. Alles und jedes entscheiden. Lass die Dinge sich doch mal entwickeln. Fließen. …

Nehmen Sie das Metaprogramm WAHRNEHMEN wahr?

… Entscheidungen zu treffen und sich daran zu halten erleichtert einfach das Leben. …

Nehmen Sie das Metaprogramm BEURTEILEN wahr?

… Da mag sich manches geändert haben, aber letztlich, seien wir doch ehrlich, bleibt alles beim Alten. Wie immer. Nichts wirklich Neues. …

Nehmen Sie das Metaprogramm GLEICHHEIT wahr?

… Nichts bleibt beim Alten! Jeder Tag ist doch anders. Unvergleichlich. Immer neu. …

Nehmen Sie das Metaprogramm UNTERSCHIED wahr?

… Hören Sie im Gespräch, wie andere ticken? Und wenn Sie es hören: Ist es dann nicht wirklich leicht, sich auf den anderen einzustimmen? …

Nehmen Sie die AUDITIVEN Prädikate wahr? (Hören, Gespräch, ticken, hören, einzustimmen)

… Ist Ihnen klar geworden, was ich Ihnen aufzeigen wollte? Bei Licht betrachtet ist es doch eigentlich ganz einfach. Oder? …

Nehmen Sie die VISUELLEN Prädikate wahr? (klar, aufzeigen, Licht, betrachtet)

… Wie fühlt sich das an, mit diesen Dingen in Berührung zu kommen? Es wird Ihren Umgang mit anderen enorm erleichtern. …

Nehmen Sie die KINÄSTHETISCHEN Prädikate wahr? (fühlt, Berührung, Umgang, erleichtern)

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Gute Kommunikatoren nehmen wahr, wie andere sich innerlich organisieren.

Es lässt sich lernen.

Kommunikationstraining

Wahres Talent

Talent ist, was man nicht lernen muss.

Begnadetes Können. Ein unverdientes Geschenk.

Der Nährboden, auf dem Höchstleistung gedeiht.

Ich erzähle Ihnen hierzu eine kleine Geschichte.

Ich habe in meiner Jugend Judo betrieben (eine japanische Kampfsportart, bei der man, so zumindest die Theorie, den Gegner auf sanftem Wege zu besiegen lernt) und war auch ziemlich gut darin, weil ich fleißig lernte und intensiv übte. Essen, meine Heimatstadt, war damals die Hochburg im Judo, es gab mehrere deutsche Jugendmeister, mit denen ich trainierte.

Eines Tages kam jemand in unseren Verein, der nie zuvor Judo gemacht hatte. Zwei Monate später war er Stadtmeister. Drei Jahre später traf ich ihn zufällig auf einem Kasernengelände in Hildesheim, wo ich meinen Grundwehrdienst als Sanitätssoldat leistete. Ich fragte ihn, was er hier mache und er erzählte mir, dass er, zusammen mit anderen Mitgliedern der deutschen Judo-Nationalmannschaft, hier stationiert sei.

Das ist Talent. Das ist nicht bloß Könnerschaft, für die man hart arbeiten und sich anstrengen muss.

Talent ist das, was man kann, ohne sich dafür je angestrengt zu haben.

Was können Sie, ohne es geübt zu haben?


Ich hatte damals übrigens bald auch mit dem Judo aufgehört. Ab einer bestimmten Leistungsstufe hat ein Junge mit immer länger werdenden Armen und Beinen keine Chance mehr gegen immer würfelförmiger werdende Gegner. Auch der Körper bestimmt mit, was wir wirklich gut können und was nicht.

Jederzeit

Sie schreiben mir eine E-Mail und ich antworte Ihnen spätestens innerhalb eines Tages, in der Regel innerhalb von Stunden, häufig auch innerhalb von Minuten. Oder Sie schreiben mir per SMS ... ich bestätige den Termin ... Oder aber ... „Bitte baldmöglichst sprechen" ... vielleicht schon zehn Minuten später ...


Warum biete ich meine Leistungen in dieser Form an?

Weil es ein kluges Businesskonzept sein könnte und meine Klienten begeistert?

Auch wenn dem so ist: Nein!

Weil ich so BIN. Weil es MIR und MEINER inneren Organisation entspricht.

Es fällt mir schwer zu planen und mich terminlich festzulegen und ich bin extrem spontan.

(Im Myers-Briggs Type Indicator ist dies der letzte Buchstabe. P wie Perceiving und nicht J wie Judging. Mein MBTI Type: INFP)

Darum gibt´s bei mir keine Termine in sechs Wochen, wie es in vielen Großstädten heute schon die Regel ist, sondern – für meine Klienten im Einzelcoaching – das zeitnahe Gespräch am Telefon oder face-to-face oder den Austausch per Mail, all das ganz unkompliziert und wenn Sie es wirklich brauchen.


Finden Sie heraus, was Sie wirklich können (Ihre Stärken-Matrix) und suchen und/oder SCHAFFEN Sie sich den Kontext, in dem Sie Ihre Stärken leben können. Das ist sehr viel sinnvoller, als immer wieder all das neu zu lernen, für das Sie eigentlich nicht geschaffen sind.

Im Mittelpunkt

Heute erzählte mir eine Freundin einen Witz:

Ein Mann kommt von der Arbeit nach Hause. Seine Frau öffnet ihm die Tür, begrüßt ihn und fragt ihn: Darf ich dir deine Pantoffeln bringen? Im Wohnzimmer dann: Darf ich dir den Sessel zurechtrücken? Und: Darf ich dir ein Bier aus dem Kühlschrank holen? Der Mann, mittlerweile verärgert: Ich höre immer nur Ich, Ich, Ich ...


Im Ernst: Wissen Sie, dass es da jemanden gibt, der etwas gesagt oder getan hat, das Sie witzigerweise anders intepretiert haben als ALLE ANDEREN?

Nachhaltige Reaktion

Was ruft mehr Heiterkeit bei Ihnen hervor, ein missmutig dreinschauender Smiley oder ein fröhlich lächelnder?

In diesem Zusammenhang:

Was beglückt Sie auf längere Sicht mehr: bloße Dankbarkeit (die an sich erwiesenermaßen schon guttut) oder die Vorstellung, was Ihnen alles Schlimmes passieren könnte und hätte passieren können und dann die Erkenntnis, dass all das de facto weder gerade passiert noch passiert ist?

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie glücklich sind Sie gerade jetzt, in diesem Moment?

Und dann stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie hätten vor kurzem ein Bein verloren oder auch zwei, seien blind oder taub geworden, schwerstkrank mit einer Lebenserwartung von, wenn´s hoch kommt, vielleicht noch zwei Wochen, Ihre Kinder oder gute Freunde vor kurzem schwer verunglückt und dann der Gedanke:

Dem ist ja gar nicht so. All das ist NICHT passiert.

Und, noch einmal: Wie glücklich sind Sie gerade jetzt, in diesem Moment, auf einer Skala von 1 bis 10?

Die Philosophen der Stoa (Marc Aurel, Seneca, Epiktet und andere) wussten um ein Geheimnis: Die Reaktion ist meist nachhaltiger als die Aktion.

Und empfahlen (statt „positiven Denkens"), sich immer wieder einmal das Schlimmstmögliche vorzustellen, um dann zu erkennen, dass es bloß vorgestellt, imaginiert ist.

Beispiele für das Prinzip, das angestrebte Ziel nicht direkt anzusteuern, sondern vermittelt über die Reaktion: Impfungen. Kneipps kalte Duschen. Die Superkompensation im Trainingsprozess.

Und natürlich, immer wieder, der zutiefst lebensbejahende Satz: Memento mori.

Erkenne, dass Du sterblich bist. Auch Deine Zeit ist begrenzt.

Wie geht´s Ihnen damit?

In dem Moment, wo Sie auf diesen Satz zu reagieren beginnen. Jetzt.

Zeit Ihres Lebens

Wie war Ihr Tag?

Sind Sie eine Frau, war dies ein Tag von etwa 30.660 Tagen, die Sie hier auf dieser Erde im Schnitt zu leben haben.

Sind Sie ein Mann, war es einer von 28.835. 

Das sind 735.840 beziehungsweise 692.040 Stunden.

Die Woche hat 168 Stunden.

Wie viele Stunden in Ihrem Leben waren Sie bisher so richtig glücklich?

Mutiges Handeln

Einfache Probleme
Einfache Probleme sind einfach zu lösen. Sofern die notwendigen Informationen verfügbar sind, ist die eine richtige Lösung schnell erkennbar.

Komplizierte Probleme
Komplizierte Probleme sind vielgestaltiger, erfordern Expertenwissen und eine vertiefte Analyse. Oft gibt es mehrere richtige Lösungen.

Komplexe Probleme
In komplexen Entscheidungssituationen gibt es keine richtigen oder falschen Lösungen; vorgefertigte Lösungsrezepte, die eine lineare Wenn-dann-Beziehung abbilden und immer und überall gelten wollen, greifen hier nicht.

Mutiges Handeln
Komplexe Probleme erfordern kreatives, mutiges Handeln, das Austesten von Handlungsvarianten und sehr schnelles Nachsteuern bei unbeabsichtigten Reaktionen. In möglichst kurzer Zeit möglichst viele nicht allzu schwerwiegende Fehler zu machen, machen zu DÜRFEN, ermöglicht die oft überraschenden Lösungen.

Echte Probleme

Sie sollten ein ECHTES Problem haben, wenn Sie sich zu einem Coaching bei mir entschließen. Ein bloß eingebildetes, fantasiertes, unechtes Problem ist nicht Anlass genug.

Auch Probleme, die sich im Gespräch mit guten Freunden (die nicht Ihre Coaches sind und sein sollten!) relativ leicht lösen lassen, begründen keine Zusammenarbeit.

Wir alle haben Probleme und werden immer Probleme haben.

Die Menschen, die keine Probleme (mehr) haben, liegen auf dem Friedhof.

Haben Sie allerdings ein Problem, das sich so ohne Weiteres nicht lösen lässt, das Sie vielleicht schon seit längerem vergeblich allein zu lösen versuchen oder das Sie ungern nach außen kommunizieren möchten, das Ihr Leben oder Ihre Lebensqualität beeinträchtigt, dann empfiehlt sich ein Coaching bei mir.

Dann lohnt sich die Investition.

Eine Ausgabe hat sich dann rentiert, wenn es Sie teuer zu stehen gekommen wäre, sie nicht getätigt zu haben.

Eine einfache Rechnung.

Lieblingsklienten

Wenn Sie sich unter · Persönliches · meinen Lebenslauf anschauen, werden Sie ahnen, dass mich die Frage, was ich wirklich, wirklich will, lange begleitet hat. Ich gehöre eindeutig nicht zu jenen Menschen, die schon als Kinder wussten, was sie werden wollten und die diese Erkenntnis dann konsequent umgesetzt haben. Mein Lebenslauf ist bunt und wie man so sagt, gebrochen.

Herauszufinden, was ich wirklich will, war mehr Arbeit als Abenteuer. Heute weiß ich, dass ich immer schon professioneller Coach sein wollte, mehr als alles andere. Und ich weiß, dass ich es kann, ich muss es nicht üben, es ist kinderleicht. Das war es schon vor fünfundzwanzig Jahren, als ich anfing, als Coach zu arbeiten.


Zurzeit arbeite ich – neben der Arbeit in meiner eigenen Praxis –  in einem Unternehmen in Berlin-Mitte einige Stunden die Woche freiberuflich als Bewerbungscoach (ein Freund hatte mich gefragt, ob ich mitmachen wolle) und führe dort Individuelles Bewerbungscoaching für Akademiker, Fach- und Führungskräfte durch. Die Klienten haben von der Agentur für Arbeit oder vom Jobcenter 27 Coachingeinheiten zugestanden bekommen. Wir erarbeiten gemeinsam Persönlichkeits- und Kompetenzprofil, bestimmen Talente, Stärken, Schwächen, sprechen über Wünsche, Träume, Ziele. (Lebenslauf, Anschreiben, Vorstellungsgespräch, natürlich auch das.) Eine Arbeit, die mich tief befriedigt.


Vor einiger Zeit habe ich an einem zehnstündigen Online-Workshop teilgenommen, bei dem es um meine Positionierung und meine Außendarstellung als Coach ging. Nicht „Coaching" also war das Thema, sondern „The Business of Coaching", die andere Seite der Medaille. Irgendwann um die Mittagszeit wurde die Frage gestellt, wer unsere Lieblingsklienten seien, wohin „unser Herz ginge". Wir hatten zehn Minuten Zeit, jeder für sich, diese Frage zu beantworten, der Webinar-Raum wurde geschlossen. Ich dachte nach und plötzlich, unvermittelt, begann ich zu weinen. Was war geschehen, woran hatte ich gedacht? Mir waren meine Klienten aus dem Bewerbungscoaching in den Sinn gekommen. Und mir war wie nie zuvor bewusst geworden, wie grandios ein Leben scheitern, wie sehr ein Mensch sich selbst verfehlen kann, wenn er sich selbst nicht kennt. Ich dachte an einen Klienten, der hoch begabt und mit einem besonderen Talent gesegnet, plötzlich den roten Faden entdeckte, der sich durch sein ganzes Leben zog. Ein Leben, das er mit Aushilfstätigkeiten auf dem Bau, in Callcentern und im Sicherheitsdienst verbracht hatte, weil er sich seines Talents und seiner Stärken nie bewusst geworden war. Und für den es vielleicht jetzt zu spät ist, um das Steuer noch einmal herumzureißen. Und andere Klienten, die auf Leben zurückschauen, die in ähnlicher Weise nie die ihren waren. Und ich dachte an mein eigenes Leben, in dem ich über so lange Zeit auf der manchmal spannenden, oft aber auch bloß verzweifelten Suche gewesen war nach dem, was ich wirklich will und was ich wirklich kann. All das berührte mich sehr.

Und es war die Antwort auf die Frage, wohin mein Herz geht.

Wissen SIE, was Sie wirklich, wirklich wollen? Erinnern Sie sich an Ihre Träume? Folgen Sie Ihrem Herzen? Leben Sie Ihre Träume, Ihr wahres Potential?

In Ihrem Coaching bei mir wird es immer wieder sehr zentral auch um diese Fragen gehen.